Razzia bei Antifa Gruppe Oranienburg

Heute früh kurz vor 7 Uhr fand in den Wohn­räu­men von Mit­glie­dern der An­ti­fa Grup­pe Ora­ni­en­burg eine Haus­durch­su­chung statt.
Als An­lass nah­men die Er­mitt­lungs­be­hör­den einen Ar­ti­kel in der Re­cher­che­bro­schü­re „Blick­punkt 2 Re­cher­che Ober­ha­vel Süd“, wel­cher sich mit einem An­walt, der meh­re­re Neo­na­zis und auch die NPD Ober­ha­vel in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vor Ge­richt ver­trat, aus­ein­an­der­setzt. Die­ser wurde dort als Neo­na­zi­an­walt be­ti­telt, wes­halb nun ein Ver­fah­ren wegen übler Nach­re­de und Ver­leum­dung läuft. Auf­grund des­sen, dass ein Screen­shot der Home­page des An­walts eben­falls ab­ge­druckt wurde, er­mit­teln sie au­ßer­dem wegen einem Ver­stoß gegen das Kunst­ur­he­ber­ge­setz. Die Bro­schü­re wurde im März 2011 ge­druckt und on­line zum Down­load an­ge­bo­ten. Nach einer an­walt­li­chen Ver­fü­gung muss­te die Bro­schü­re be­reits im April 2011 vom Hos­ter blogsport.​de her­un­ter­ge­nom­men wer­den.

Wäh­rend der Haus­durch­su­chung wur­den meh­re­re Lap­tops, Han­dys, Spei­cher­me­di­en, und Print­aus­ga­ben der Bro­schü­re be­schlag­nahmt. Gleich­zei­tig mach­ten die Be­am­ten Fotos von Miet­ver­trä­gen, ver­schie­de­nen nicht-​An­ti­fa Fi­nanz­an­trä­gen, Aus­bil­dungs­nach­wei­se, ver­schie­de­nen Re­cher­che­ma­te­ria­li­en sowie einem „Keine Stim­me den Nazis“ Trans­pa­rent.

Für uns als An­ti­fa Grup­pe Ora­ni­en­burg stellt dies die Spit­ze eines Eis­ber­ges dar. Die Tomek/ME­GA-​Kräf­te (PMS in Bran­den­burg) Ora­ni­en­burgs sind seit der Grün­dung dar­auf be­dacht die Ora­ni­en­bur­ger An­ti­fa den Neo­na­zis aus­zu­lie­fern. In der Ver­gan­gen­heit lie­ßen sie bei öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen und öf­fent­li­chen Sit­zun­gen des Forum gegen Ras­sis­mus und rech­te Ge­walt mehr­mals Neo­na­zis im Raum Platz neh­men – ob­wohl sie wuss­ten, dass diese wel­che sind und von an­de­ren nicht er­kannt wur­den. Auch ver­schick­ten sie an Mit­glie­der Zeu­gen­vor­la­dun­gen für Ein­trä­ge auf der Chro­nik­sei­te und prüf­ten z.B. auf dem Weg zu einem Bus, der zum Groß­auf­marsch nach Dres­den fuhr die Per­so­na­li­en von Mit­glie­dern.

Die ört­li­chen Mit­glie­der der Tomek/MEGA zeig­ten häu­fig in der Ver­gan­gen­heit, dass sie kein all um­fas­sen­des Bild der ört­li­chen rech­ten Szene haben. Wir sehen daher in der Haus­durch­su­chung auch die Hoff­nung an In­for­ma­tio­nen, Quel­len, etc. zu kom­men, die sie nun ver­wer­ten kön­nen. Die be­sag­te Bro­schü­re wurde in den Lo­kal­me­di­en z.T. ver­linkt und mit po­si­ti­ven Ar­ti­keln be­dacht. Auch aus der Zi­vil­ge­sell­schaft gab es viel po­si­ti­ven Zu­spruch – ein Ei­fer­suchts­ver­hal­ten durch eben die­sen Be­am­ten ist nicht von der Hand zu wei­sen.

In Zei­ten wo ge­ra­de Si­cher­heits­be­hör­den und ihrer Ar­beit in Frage ste­hen, da sie lie­ber in Dres­den ein gan­zes Stadt­vier­tel, oder Mit­glie­der des Bun­des­ta­ges über­wa­chen und bei der NSU die Augen fest zu­drück­ten, bzw. diese schein­bar un­ter­stüt­zen – sind wir zwar ein klei­nes Licht. Doch für die Re­cher­che­ar­beit in Ober­ha­vel ist das Zei­chen klar. Neo­na­zis ver­su­chen immer wie­der die Ar­beit be­hin­dern und die Be­am­ten hel­fen dabei gerne.

Eine sol­che Kri­mi­na­li­sie­rung und auch die Ent­wür­di­gung durch die Durch­su­chung des pri­va­ten Le­bens­raums wird von uns nicht ak­zep­tiert. Auch wer­den wir nun nicht mit un­se­rer Ar­beit auf­hö­ren, son­dern wei­ter re­cher­chie­ren und die Neo­na­zi­sze­ne Ober­ha­vels und ihre Un­ter­stüt­zer*innen auf­de­cken.

An­ti­fa­schis­mus ist nicht kri­mi­nell – son­dern not­wen­dig.
Sup­port your local An­ti­fa

An­ti­fa Grup­pe Ora­ni­en­burg 01.​02.​2012




Stellungnahme des „Vorbereitungskreises für den 9. Oktober“

+ Keine Mobilisierung der Nazis für ihren Aufmarsch am 9. Oktober +
Abmeldung des Aufmarsches bei den Behörden + linke Aktionen um dem 9.
Oktober statt Demonstration und Blockaden +

Jetzt sowieso – Offensiv linke Perspektiven darstellen und stärken!

Bereits vor etwa zwei Wochen konnte von antifaschistischer Seite
beobachtet werden, dass es offenbar keine Mobilisierung der Faschisten für
ihren seit einigen Jahren durchgeführten Aufmarsch am 9. Oktober in Königs
Wusterhausen geben würde. Nun ist wohl offenbar auch die Demonstration bei den Versammlungsbehörden abgemeldet worden. Vielmehr ist es wohl so, dass sie – wenn überhaupt – sich auf andere Mobilisierungen konzentrieren
werden.

Die Schwäche der Nazis in Königs Wusterhausen ist so nicht mehr zu
übersehen. Obwohl es aus Kreisen der so genannten „Freien Kräfte KW“
bereits vor einigen Tagen eine Mitteilung gab, in der in gewohnter Manier
versucht wurde, unseren Aufruf und unsere Demonstration als „Sinn
entleert“ anzugreifen, ist klar, dass die hiesige Naziszene deutlich
handlungsunfähiger ist als noch vor einigen Jahren.

Allgemein dürfte diese Schwäche auch an den recht erfolgreichen
bundesweiten, antifaschistischen Protesten in der Vergangenheit liegen; In
einem gewissen Maß an staatlicher Repression gegen einige organisatorisch
gut funktionierende Nazi-Strukturen – selbstverständlich ohne Nazis an der
Wurzel zu bekämpfen; Vor allem aber dürfte die – von uns bereits in
unserem Aufruf zur Demonstration thematisiere – grundsätzliche Unfähigkeit
der Nazis auf die soziale Frage und die damit verbundenen Widersprüche im
Kapitalismus eine adäquate Antwort zu finden in Königs Wusterhausen auf
(zumindest aktuell) massive organisatorische Schwächen treffen.

Dies ist nun allzu offensichtlich geworden und natürlich auch für uns
erfreulich. Für uns ist aus diesem Grunde „nur“ eine Demonstration nicht
ausreichend genug. Deutlicher muss gezeigt werden, dass es unsere Stadt
ist und um unsere Themen und unsere Perspektiven geht!

Wir werden aus diesem Grunde nicht wie geplant weiter für unsere
Demonstration mobilisieren. Stattdessen werden wir in den Tagen um den 9.
Oktober deutlich zeigen, dass dies unsere Stadt ist und unsere Positionen
offensiv dargestellt werden.

Auch die neuste Mitteilung der so genannten „Freien Kräfte KW“ vom
gestrigen Tag, die uns mitten in unseren Diskussionen erreichte, ändert
unserer Meinung nach nichts an dieser Einschätzung. In diesem Statement
der Nazis rufen sie zu einem unbestimmten „Aktionstag“ am 9. Oktober auf.
Dieser, zugegeben recht erbärmliche, Versuch der Nazis in KW doch nicht
ganz unter zu gehen wird uns jedoch von unserem Weg Politik zu machen
nicht abhalten – Wir werden auch am 9. Oktober präsent sein. Unsere Stadt!
Unsere Inhalte! Unsere Perspektiven!

Wir rufen daher zu vielfältigen Aktionen auf, die unseren
antifaschistischen, antimilitaristischen und antikapitalistischen
Perspektiven dienen und für die kommenden Proteste mobilisieren!

Nazistrukturen offensiv bekämpfen!
Die Castor im November stoppen – ökologischen Widerstand
antikapitalistisch stärken!

Für die soziale Revolution!

„Vorbereitungskreis 9. Oktober“




Naziaufmarsch blockieren! Bundeswehr auflösen! Kapitalismus abschaffen!

Aufruf zur Antifaschistisch-Antimilitaristischen Demonstration am 9. Oktober in Königs Wusterhausen!

Es ist wieder soweit….Auch für den 9. Oktober 2010 ist ein Aufmarsch neofaschistischer Gruppen in Königs Wusterhausen angemeldet worden. In den letzten Jahren konnte der Aufmarsch von so genannten freien Kameradschaften und/oder NPD immer wieder durchgeführt werden. Dieses Mal jedoch nicht!

Deutschland ist führend im Export von Rüstungsgütern aller Art und steht bereits an dritter Stelle der größten Rüstungsexporteure. Mit diesen Waffen wird überall in der Welt getötet und zerstört. Ob Waffen für den Folterstaat Türkei, der diese gegen die kurdische Befreiungsbewegung und gegen die kurdische Bevölkerung einsetzt oder Waffensysteme für andere verbündete kapitalistische Staaten – Deutschland produziert Leid und Elend in der Welt deutlich mit. Und Rüstungskonzerne profitieren davon.

Deutschland führt aber auch selber Krieg – schon seit Jahren. Ex-Bundespräsident Köhler sagte dies vor seinem Rücktritt erstaunlich ehrlich und deutlich: Es geht um wirtschaftliche Interessen, Handelswege und Absatzmärkte. Seien es nun die wichtigen Coltan-Vorkommen im Kongobecken, Erdölpiplines vom Kaspischen Meer durch Afghanistan – Deutschland ist überall militärisch präsent. Damit greift der deutsche Staat mit seiner Bundeswehr auch direkt ein – unterdrückt, tötet und zerstört. Dass das in der deutschen Geschichte schon oft so war bezeugt nicht zuletzt der Zweite Weltkrieg.

Nazis versuchen sich des Öfteren als Friedensstifter zu etablieren. Dabei ist klar, dass Faschismus – gerade auch in Deutschland – nie ohne Kriege existieren hätte können. Und auch damals war die Propaganda der Nazis lange Zeit deutlich gegen Kriege geprägt. Natürlich in deutlichem Gegensatz zu den reellen Kriegsvorbreitungen und Kriegsgeschehnissen.


Kapitalistische Krise und die Nazis

Die letzte bekannte Krise in der kapitalistischen Ökonomie wird nun durch eine horrende Neuverschuldung des Staates, stärkere Rüstungsexporte, die Senkung von Löhnen, den massiven Ausbau von Leiharbeit, durch kommende Sparpakete und Kürzungen bei Sozialleistungen sowie Steuererhöhungen bis zum nächsten größeren Einbruch verschleppt – Die Herrschenden nennen das „Aufschwung“. Die Kosten dafür Zahlen wie immer die Gleichen: Die Masse der einfachen Lohnabhängigen und alle Unterdrückten dieser Welt.

Es ist allzu deutlich, dass FaschistInnen gezwungener Maßen auch aktuell mit dem Thema Krise oder der sozialen Frage allgemein Politik machen wollen – Und dass, obwohl sie keinerlei Lösung für das Problem Kapitalismus haben. Ihre nationalistische, rassistische und antisemitische Hetze hilft immer nur den Herrschenden, spaltet die Klasse der einfachen Lohnabhängigen und macht sie schwach. Ihre „Argumente“ setzen auf Klassenkompromisse, Unterordnung unter den Chef, die Herrschenden oder „die Nation“ und haben damit nichts Soziales oder gar Revolutionäres an sich. Im Gegenteil: Ihre Argumente reproduzieren einen noch aggressiveren, nationalistischen Kapitalismus.


Unsere Positionen, unser Kampf, unsere Stadt!

Dort wo linke antikapitalistische und antimilitaristische Positionen nicht deutlich wahrnehmbar sind, haben es FaschistInnen oftmals einfacher Fuß zu fassen. Dies gilt auch für Königs Wusterhausen. Genau deshalb werden wir uns nicht damit begnügen, „Gegen Rechts“ zu sein – gemeinsam mit den Sozialkürzern, Ämterfunktionären und Schützern der bundesrepublikanischen, bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft.

Wir wollen am 9. Oktober unsere Positionen als konsequente, revolutionäre und radikale Linke deutlich zeigen ohne die Blockierung des Naziaufmarsches zu vergessen!

Beim letzten Aufmarsch faschistischer Kräfte vor einem Jahr wollten Initiatoren eines gewissen „Bündnis gegen Rechts“ ihren „Widerstand gegen Rechts“ nur als rhetorisch verstanden wissen, keine Blockade dulden und forderten engagierte AktivistInnen so immer wieder auf die Straßen zu räumen bis sie vollständig die Übersicht verloren. In diesem Jahr fühlen sich diese Kräfte des so genannten Bündnisses dazu bewegt, deutlicher zu bestimmen, dass sie Dresden 2010 inspirierte und Blockieren richtig sei – Nun, wir werden sehen, was aus ihren Versprechungen wird!

Wir, der Vorbereitungskreis „Naziaufmarsch am 9. Oktober verhindern“, rufen dazu auf gegen Kapitalismus und imperialistische Kriege zu demonstrieren und den Naziaufmarsch konsequent mit Massenblockaden zu beenden.

Alle anderen Widerstandsformen, die dem Ziel der Verhinderung des Aufmarsches oder der Unterstützung unserer antikapitalistischen und antimilitaristischen Positionen dienen, sind natürlich legitim und richtig.

Kommt zur Antifaschistisch-Antimilitaristischen Demonstration und blockiert im Anschluss daran den Naziaufmarsch!

9. Oktober 2010 | 10 Uhr | Brunnenplatz | Königs Wusterhausen

Vorbereitungskreis „Naziaufmarsch am 9. Oktober verhindern“




Frühling in Browntown

13. März 2010

Nach einer längeren Ruhephase der Neonaziszene in Königs Wusterhausen, gab es in den letzten Wochen wieder vermehrte neonazistische Aktivitäten.
So kam es besonders an den Wochenenden zu häufigen Sprüh-und Klebeaktionen, wie z.B. in der Nacht vom 06.03.- 07.03.2010 als im ganzen Stadtgebiet ca. 37 Hakenkreuze geschmiert wurden.
Eine Besonderheit der letzten Aktionen, stellt jedoch das Sprühen von Namen vermeintlicher AntifaschistenInnen, an deren Wohnungen und im näheren Wohnumfeld, dar.
Doch der vorläufige Höhepunkt der Aktivitäten, ereignete sich in der Nacht vom 12.03.-13.03.2010 als Neonazis das Auto der Mutter, eines Antifaschisten, beschädigten.
Bei dieser Aktion wurden laut Polizeiangaben 2 Neonazis festgenommen.

Diese vermehrten Aktivitäten zeigen erneut, das Königs Wusterhausen und der Süden Brandenburgs ein akutes Naziproblem haben und eine Hochburg der Freien Kameradschaften darstellen.

Dies kann nur eines für uns bedeuten:

Schafft Rote Hilfe!
Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz!




Welcome to Königs Wusterhausen and good by! 2
10.10.2009 Naziaufmarsch vehindern!

Zum vierten mal Infolge wollen Alt-und Neonazis durch die Strassen von Königs Wusterhausen marschieren. Am 10.10.2009 laden die Freien Kräfte Königs Wusterhausen (FK-KWH) zu einer Demonstration „Jugend braucht Perspektive“ein. Die FK-KWH ist bereits letztes Jahr als mit Aufrufende Gruppe zur „Jugend braucht Perspektive“ Demo ,damals noch unter NPD Anmeldung, in KW aufgetreten. Auch so waren ihre Mitglieder immer wieder an rassistischen und faschistischen Übergriffen beteiligt. Sei es durch Hausbesuche bei vermeintlichen Antifaschist_innen, gesprengte Briefkästen oder einfach „nur“ pöbelnd auf der Straße. Neonazis versuchen schon seit längerem in Königs Wusterhausen wieder einen Angstraum für alle zu erschaffen, die nicht in ihr gestörtes Weltbild passen. Trotz der wieder steigenden Aktivitäten von Nazis in und um KW versuchen die etablierten Parteien jedoch weiterhin das Problem zu negieren und verleugnen sogar die Existenz von Neonazis in Königs Wusterhausen. „In Königs Wusterhausen gibt es gar keine Nazis und sollten hier rechte schmierereien und andere Straftaten begangen werden, so sind das Täter die von außerhalb kommen!“ leugnete der Bürgermeister von KW (Steffan Ludwig, Die Linke) das Problem rechten Aktivismus. Der Ausbau der Polizeistation zu einer riesigen Kasernen anlage mit eigenem kreminaltechnischem Labor und eigenen Hundertschaften in Königs Wusterhausen zeigt jedoch, dass die Politik vor irgend etwas Angst zu haben scheint. Wenn der Ausbau des Polizeistaates wohl eher der Aufstandsbekämpfung von Kriesen bedingten Hungersnöten der Bevölkerung und den daraus entstehenden Revolten diehnt, als dem Kampf, gegen rassistische, sexistische Terrorregime, wie sie die Nazis wollen und die BRD selber eines Darstellt, ist die Angst nicht unbegründet. Denn wo eine Stadt sich so sehr bemüht, die Nazis nicht in ihren Aktivitäten zu stören und wo sich alle „großen Parteien“ zusammen geschlossen haben um gegen linke Gewalttäter vorzugehen (Bündnis gegen Extremismus unter führung von Dr. Frank Rauhut), da gibt es kein Pardon mehr!

Wenn ihr die Nazis laufen lasst, nehmen wir das in die Hand! Bildet Bezugsgruppen und kommt alle am 10.10.2009 nach Königs Wusterhausen um den Nazis und der Stadt, die ihre Nazis so unterstützt, einzuheizen und den Aufmarsch zum Desaster zu machen.

aakw.blogsport.de




Kategorie C-Konzert in LDS

27.Februar 2009

Für den 7. März plant die neonazistische Band Kategorie C ein Konzert im Landkreis Dahme-Spreewald. Ersten Ankündigungen zur Folge soll es in Märkisch Buchholz nahe Königs Wusterhausen stattfinden.

Die Band aus Bremen, die auch unter dem Label „Hungrige Wölfe“ firmiert, verortet sich selbst im gewaltbereiten Hooligansprektrum und bestreitet in der Öffentlichkeit jede Verbindung ins neonazistische Lager. Eine Strategie, die zu fruchten scheint. Auf ihren Konzerten kommt nicht selten ein Gemisch aus bis zu 800 organisierten Neonazis, Boneheads, Rockern, Hooligans und jungen Fußballfans zusammen, um mit der Band „unendlichen Spaß und Zusammenhalt“ zu zelebrieren. Das Bandprojekt sei nach eigener Aussage „absolut politisch neutral“ (sic!).

Daß Kategorie C in der radikalen Rechten eine starke Anziehung besitzt, kommt nicht von ungefähr. Obwohl die Band seit ihrer Gründung im Jahre 1997 ein Verwirrspiel um Gesinnung und Aktivitäten betreibt, zeichnet ein Blick auf die Hintergründe der Band ein eindeutiges Bild.

Das Gründungsmitglied Hannes Ostendorf fand schon als Teenager Anschluss an die rechtsradikale Szene. Neben einem Engagement als Sänger der offen neonazistischen Band Nahkampf (1989 bis 2002) gipfelte dies 1991 in einem Brandanschlag auf ein Bremer Flüchtlingsheim.

In der Geschichtsschreibung der heutigen Band Kategorie C fällt dies unter die Rubrik „Vergangenheit“ und „alte Vorurteile“. Nun möchten wir nicht abstreiten, dass Menschen in der Lage sind, sich von neonazistischen Weltanschauungsmustern zu lösen. Davon kann bei Kategorie C jedoch keine Rede sein, solang die Band regelmäßig für Stoff sorgt, der jedwelche Distanzierungsversuche ins lächerliche zieht! Die Liste ist lang:

1999 veröffentlichen Kategorie C einen Titel auf dem Sampler ,,Die Deutschen kommen II“ und begeben sich damit in Gesellschaft mit den Rechtsrockbands Landser, Stahlgewitter, Kraftschlag und Hauptkampflinie.

Im März 2001 spielen Kategorie C auf einem Konzert anläßlich des 20 Jubiläums der berüchtigten Neonazi-Hooltruppe „Borussenfront“, um den Dortmunder Siggi Borchert, ein Geburtstagsständchen. 2004 nehmen sie mit einigen Mitgliedern der ebenfalls aus Bremen kommenen Rechtsrockband Endstufe eine gemeinsame CD auf.

Auch auf dem (mittlerweile indizierten) Sampler zur Fußballweltmeisterschaft 2006 „Zu Gast bei uns“ findet sich Kategorie C („Deutschland dein Trikot“) zusammen mit Rechtsrockbands wie Kraftschlag, Agitator, Eugenik und dem Nazibarden Michael Müller.

Mit „Deutschland dein Trikot“ bekennt sich die Band zur Ausnahme auch einmal offen zum nationalsozialistischen Deutschland („Deutschland ist der Schlachtruf“ / „Für Deutschland stehen wir alle ein“ / „Doch Deutschland ist nicht die BRD“) und macht aus ihrer rassistischen Gesinnung keinen Hehl: „Deutschland dein Trikot“ / „Das ist schwarz und weiß“ / „Doch leider auch die Farbe deiner Spieler“ / „In München, Rom und Bern, da gab´s noch echte Deutsche“ / „Solche Jungs und diese Siege hätten wir jetzt gerne wieder!

Im Oktober 2006 spielt Ostendorf schließlich auf einer von der NPD organisierten Solidaritäts-Demo für den damals inhaftierten Sänger der berüchtigten Rechtsrockband Landser, Micheal Regener, vor der JVA-Berlin-Tegel.

Das läßt nur einen Schluss zu: Entgegen allen Distanzierungen ist Kategorie C eine ordinäre Neonaziband. Daher muss ihren Bestrebungen, nicht-rechte Menschen anzusprechen und an ein rechtsradikales Umfeld heran zu führen, durch konsequente Aufklärung entgegen gewirkt werden.

Wer sich hingegen wissentlich mit Kategorie C gemein macht, muss die Konsequenzen spüren. Antifa heisst Angriff!

Autonome Antifa Königs Wusterhausen



Sämtliche Zitate sind Liedtexten und der Homepage der Band entnommen.
Weitere Hintergrundinfos zu Hannes Ostendorf und KC auf bremen.antifa.net







Die NPD schwingt die Extremismuskeule

20. Dezember 2008

Mit einer Anfrage während der Stadtverordnetenversammlung vom 15.12. machte der NPD Vertreter Michael Thalheim erfolgreich Stimmung gegen die Königs Wusterhausener Ortsgruppe der Roten Hilfe, die darauf die Räumlichkeiten und ihr Postfach verlor.

Die NPD-Anfrage störte sich daran, dass die Rote Hilfe OG Königs Wusterhausen ein Postfach bei dem als gemeinnützig geltenden Verein SHIA e.V. unterhielt, schließlich handele es sich dabei um eine Organisation von „Linksextremisten“. Ferner bezog sich die Anfrage auch noch darauf, ob Bürgermeister Stefan Ludwig (Linke) von der Neugründung einer Rote Hilfe Ortsgruppe Kenntnis hätte, was dieser verneinte. Die Unkenntnis überrascht nicht, schließlich wollte Ludwig bis in das Jahr 2007 noch nicht mal etwas von einem Neonaziproblem der Stadt Königs Wusterhausen gewusst haben.

Nun, wo die NPD das Stadtparlament munter mit Anfragen überhäuft, entblödet sich auch die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) nicht, auf den Zug mit aufzuspringen.

So schreibt die MAZ in ihrer Ausgabe vom 18.12. unter der Überschrift „Linksextreme nutzen SHIA-Adresse“, dass der „linksextremistische, bundesweit agierende Verein „Rote Hilfe“ […] beim Sozialverband der Selbsthilfegruppen Alleinerziehender, SHIA, Unterschlupf“ gefunden habe. Auf eine MAZ-Anfrage beim Potsdamer Innenministerium sei ihr dazu mitgeteilt worden, dass „der Verein „Rote Hilfe“ […] in den Verfassungsschutzberichten des Bundes und der Länder unter der Rubrik „Linksextremistische Bestrebungen“ erwähnt“ wird.

Daß das Anliegen, der Roten Hilfe, politisch verfolgten Linken unabhängig ihrer materiellen Stellung einen angemessenen Rechtsbeistand zu ermöglichen, vom Verfassungsschutz zu den „linksextremistischen Bestrebungen“ gezählt wird, dürfte selbst den legalistischsten DemokratieverfechterInnen übel aufstoßen. Denn die Aussicht auf ein „faires Verfahren“ und dazu zählt auch die Organisierung von AnwältInnen, ist einer der Kernansprüche ihres sog. Rechtsstaates.

Aber die MAZ sammelt noch weitere Beweise gegen die von der NPD angefeindeten „Linksextremisten“. Weiter schreibt sie, dass „die Königs-Wusterhausener Ortsgruppe der „Roten Hilfe“ auf ihrer Internetseite zur Solidarität mit drei Brandstiftern aus der radikalen linken Szene“ aufruft. Ungeachtet, dass Axel, Florian und Oliver bisher als „Beschuldigte“ gelten, stellt sich uns dabei die Frage, wer denn die Brandstifter sind? Jene, die Kriegseinsätze der Bundeswehr befürworten und durchführen, oder jene, die sich engagieren, das Kriegsgerät vor seiner todbringenden Verwendung unschädlich zu machen? Das Gewissen gibt die Antwort darauf und für uns steht damit fest: Wir sind alle §129a!

Für die MAZ ist der Fall jedoch auch klar. Die einen sind laut dem Potsdamer Innenministerium die ausgewiesenen „Extremisten“, während der Staat nun mal nur „die Mitte“ verkörpert, an dessen politisch/moralischer Erhabenheit nicht zu rütteln ist, selbst wenn schon die NPD im Parlament hockt. Diesem Druck beugte sich nun auch der Verein SHIA e.V. indem er sich öffentlich von „extremistischen Kräften“ distanzierte.

Frank Pawlowski, Chefredakteur der Königs Wusterhausener MAZ, kommentiert dies als „Konsequent“ und „ein klares Zeichen“, denn zuvor hätte der Verein „schon die Spende einer Modemarke(*) abgelehnt, die bevorzugt von Rechtsextremen getragen wird. […] Der engagierte Verband, der in der Region seit Jahren hoch geachtet ist“, wahre dadurch seine „Unabhängigkeit“: In der Stadt, in der die NPD bereits in die Stadtverordnetenversammlung eingezogen ist und mit parlamentarischen Anfragen offenbar erfolgreich das Instrumentarium der so genannten „Zivilgesellschaft“ zur Bekämpfung ihrer politischen Gegner, zu nutzen weiß.

Aber mit der Gleichsetzung von Linken und Neonazis ist es für Pawlowski noch nicht getan: „Dass dieser Bürgermeister (Stefan Ludwig, Linke) sich nun im Stadtrat mit NPD-Anfragen herumschlagen muss, gehört zu den Absurditäten ebendieser Demokratie. Doch es hilft ja alles nichts. Beunruhigend ist, dass sich an den Rändern der linken und rechten Szene in der Stadt womöglich wieder etwas zusammenbraut.

Womöglich? Im Stadtparlament sitzt die NPD mittlerweile ganz offensichtlich. Und die Übergriffe auf den Straßen sind, zumindest für die Opfer, auch mehr als offensichtliche Anzeichen dafür, dass in Königs Wusterhausen etwas ganz gewaltig im Argen liegt. Indem Pawlowski letztendlichen noch die Angst vor einer bevorstehenden Auseinandersetzung zwischen „Links-“ und „Rechtsextremisten“ schürt, verhindert er schon im Ansatz, dass AkteurInnen der „Zivilgesellschaft“ sich ermutigt fühlen, gegen Neonazis in Königs Wusterhausen Position zu beziehen. Sowas sieht man in Königs Wusterhausen nur gerne in Form von Lippenbekenntnissen „aufständischer“ DemokratInnen a la Stefan Ludwig: „Königs Wusterhausen hat kein Naziproblem!“ (Sommer 2007)

Wir erklären uns solidarisch mit der Roten Hilfe und den Beschuldigten im 129a-Verfahren. Wir positionieren uns damit gegen die verherrschende Totalitarismusdoktrin, die der Verfolgung des antifaschistischen Widerstandes Vorschub leistet und dem Neonazismus auf dem Weg in die gesellschaftliche Mitte den Weg ebnet!

Autonome Antifa Königs Wusterhausen



(*) Mit „Modemarke“ umschreibt Pawlowski die Königs Wusterhausener Nazimarke Thor Steinar, deren Produkte nicht bloß von Neonazis bevorzugt werden: Die Symbolik auf den Textilien, Vertriebswege über rechte Szeneläden und vorliegende Erkenntnisse über die UrheberInnen der Marke, verorten sie eindeutig im rechtsradikalen Lager.


Linksextreme nutzen SHIA-Adresse (MAZ, 18.12.08)
Frank Pawlowski: Sozialverband SHIA und die linksextreme Rote-Hilfe (MAZ, 18.12.08)







Naziangriffe in Königs Wusterhausen

04. Dezember 2008

Nachdem sich die Lage in Königs Wusterhausen im Anschluß an die Kommunalwahlen im September 2008 etwas beruhigt hatte, ereignete sich am Morgen des 29.11.2008 ein erneuter Übergriff auf AntifaschistInnen. Er markiert den Höhepunkt vorangegangener Bedrohungen und Einschücherungsversuche gegenüber vermeintlich Aktiven.

Nachdem vermeintliche AntifaschistInnen in den verganenen Wochen mehrfach von Neonazis bedroht wurden, erhielt eine Person kürzlich einen Drohbrief. Das handgeschriebene Papier spiegelt wieder, dass KWer Neonazis offenbar gezielt Fotos und persönliche Daten von Menschen sammeln, die in ihren Augen antifaschistisch tätig sind.

Bereits im Anschluß an eine Antifademo unter dem Motto „Keine schweigenden Provinzen“ am 27. September in Königs Wusterhausen, ereignete sich im nahe gelegenen Bestesse ein versuchter Übergriff, der glimpflich vonstatten ging. Neonazis bewarfen zwei Jugendliche, die sie der Demoteilnahme verdächtigten, am Bahnhof mit Flaschen und Steinen. Die beiden konnten jedoch unverletzt entkommen.

In den frühen Morgenstunden des 29. November ereignete sich in der Region ein weiterer Übergriff, wobei drei Neonazis einem vermeintlichen Antifa vor seiner Haustür auflauerten. Als sie die Person erblickten, rannten sie sofort auf ihn los. Durch schnelle Reaktion gelang ihm jedoch die Flucht. Nachdem sie die Person verloren hatten, kehrten die Neonazis zum Haus zurück, wo sie versuchten, sich Zugang zum Gebäude zu verschaffen. Zeugen beobachteten in den kommenden zwei Stunden bis zu sechs Neonazis, die sich teilweise vermummt, im Umfeld des Hauses aufhielten. Nachdem es dem Opfer gelungen war, unbemerkt in das Gebäude zu gelangen, wurde es gegen 5 Uhr aus dem Schlaf gerissen, als draußen vor dem Fenster eine Leuchtpatrone abgeschossen wurde. Damit war der Spuk vorerst vorbei.

Am nächsten Tag fielen im Stadtgebiet mehrere neue Nazisprühereien auf: „Anti-Antifa heißt Angriff“ und „Antifa zerschlagen“. Dies verdeutlicht, dass es sich bei den Vorgängen in der vorangegangenen Nacht um eine gezielte Einschüchterungsaktion der KWer Neonazis handelte. Als das Opfer am nächsten morgen auf dem örtlichen Polizeirevier Anzeige erstatten wollte, wurden seine Aussagen seitens der Polizei fortlaufend in Frage gestellt. Da das Opfer keine sichtbaren Verletzungen vorweisen konnte, wurde ihm zuerst sogar suggeriert, dass unter diesen Umständen gar keine Anzeige gestellt werden könne.

Auf Beharren und erneute Schilderung der Vorgänge, kommentierte der aufnehmende Beamte derlei, dass die Täter auch wartende ,,Freunde“ gewesen sein könnten, die mit „Da ist er, los jetzt!“, das Opfer lediglich hätten grüßen wollen. Schließlich riefen sie während der Verfolgung auch seinen Namen, schienen das Opfer also zu kennen. Auch wäre der Umstand, dass die Täter dabei mit Sturmhauben vermummt waren, genauso gut möglich der nächtlichen Kälte zuzuschreiben. Tücher rutschten bei den aktuellen Temperaturen eben schon einmal ein wenig höher, so der Beamte.

Nachdem die Anzeige dennoch widerwillig aufgenommen wurde, wurde dem Opfer noch unterstellt, dass es zum Zeitpunkt des Übergriffs alkoholisiert gewesen sei. Der Beamte begründete dies damit, dass die attackierte Person nicht noch im Laufe der Nacht auf die KWer Polizeiwache gekommen war. Der Geschädigte hätte wohl erst „ausnüchtern“ müssen, so sein Schluss.

Die Tatsache, dass Neonazis in Königs Wusterhausen beinahe unbehelligt Angsträume schaffen und die Opfer derartiger Aktivitäten von der Polizei nicht ernst genommen, ja sogar verleumdet werden, ist zwar skandalös, für Ortskundige jedoch keine Neuigkeit. Das ist vielmehr Teil der Normalität im beschaulichen Königs Wusterhausen.







Aktionen gegen Naziaufmarsch in KW.

06. Oktober 2008

Am Samstag den 4. Oktober 2008 fand in Königs Wusterhausen ein Naziaufmarsch statt. Rund 230 Neonazis nahmen daran Teil. Die Stadt, veranstaltete derweil ein Stadtfest mit knapp 200 Menschen, Autonome errichteten entlang der Aufmarschroute mehrmals z.t. brennende Materialblockaden und ein Naziauto brannte ab.

Anreise
Bereits im Vorfeld kam es zu Auseinandersetzungen zwischen anreisenden Neonazis und Autonomen in Berlin Ostbahnhof. Ca. 50 Neonazis verließen die Regionalbahn aus Richtung Magdeburg und stürmten auf eine Gruppe von 10 Autonomen zu, die auf dem Regionalbahngleis in Richtung KW wartete. Durch schnelles Handeln konnten Übergriffe vermieden werden.

Die Staatsmacht
Die Polizei, die zum Schutz des neonazistischen Aufmarsches, ein „Großaufgebot“ angekündigt hatte, war in Königs Wusterhausen lediglich mit zwei Hundertschaften vor Ort. Im Jahr davor belief sich das Polizeiaufgebot auf 800 PolizistInnen samt schwerem Gerät, Wasserwerfer und Räumfahrzeugen. Nach Polizeiangaben gab es in diesem Jahr keine Festnahmen auf Seiten der GegendemonstrantInnen. Auch der EA meldet dies.

Die Stadt
„Mit einem Bürgerfest hat die Stadt Königs Wusterhausen am Samstag gegen einen Aufzug der rechtsextremen NPD protestiert.“ (RBBonline, 4.10.2008)

Die Stadt unter Bürgermeister Stefan Ludwig (Linke) hatte dies zuvor in den Lokalzeitungen beworben. Knapp 200 BürgerInnen sind dem Aufruf gefolgt:

„Die Besucher erwartet ein buntes Markttreiben am Fontaneplatz. Auf der Bühne im Festzelt werden durchgängig deutsche und internationale Hits der verschiedensten Genres präsentiert. Der Auftritt von Andrea & Wilfried Petz (ehemals Theo-Schumann-Combo) stellt dabei sicherlich den Höhepunkt des musikalischen Rundumschlags dar. In der familienfreundlichen Stadt kommen natürlich auch die Kinder nicht zu kurz. Auf der Open-Air-Kinderbühne bringen Clownerie und Zauberei die Kleinen zum Staunen und Lachen. Die üblichen Attraktionen wie eine Riesenhüpfburg und die Bastelstraße in der Einkaufspassage dürfen ebenfalls nicht fehlen. Außerdem kann man ein Feuerwehrauto aus der Nähe bewundern und sich auf dem Harley-Davidson Parcour amüsieren. Sebstverständlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Den Abschluss des vergnüglichen Nachmittags bildet ein Lampionumzug um 18.30 Uhr, der vom Spielmannszug „Berliner Stadtfanfaren“ angeführt wird.“ (KaWe-Kurrier, 1.10.2008)

„Das ist keine politische Gegenveranstaltung“ sagte die Stadtsprecherin Uschi Schlecht gegenüber der Märkischen Oderzeitung (1. 10.2008).

Keine Gegenveranstaltung! Neonazis konnten sich dementsprechend frei dort bewegen. Als AntifaschistInnen dies kritisierten, äußerte Stefan Ludwig (Linke), dass es sich bei den anwesenden Neonazis um „ganz normale Menschen, wie alle anderen auch“ handele, die das Recht haben, sich dort aufzuhalten. In der Onlineausgabe des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) vom 4.10.2008 lässt er sich zitieren, mit den Worten: „Bürgermeister Stefan Ludiwg (Linke) sagte, er werde die Straßen und Plätze der Stadt nicht den Nazis überlassen.“ Dies ist symptomatisch für die Ambivalenz, mit der die VertreterInnen etablierter Parteien rechtsradikalem Gedankengut gegenüber treten. Zu beobachten, nicht nur in Königs Wusterhausen.

Der Aufmarsch
Unter dem Motto „Jugend braucht Perspektive – Hier und jetzt!“ marschierten ca. 230 Neonazis aus Berlin, Brandenburg, Sachsen Anhalt, Thüringen und Mecklemburg Vorpommern durch die Stadt.

Gegen 11:30 begannen die Neonazis sich auf dem Bahnhofsvorplatz zu versammeln. Als sie gegen 13:15 vollständig waren, setzten sie sich samt eines Lautsprecherwagens in Bewegung in Richtung der ersten Zwischenkundgebung auf der Erich-Weinert Straße gegenüber des Lokals „Märkischer Hof“, welches in der Vergangenheit mehrmals von sich Reden machte, als Treffpunkt und Rückzugsort für Neonazis. Zeitgleich brannten in der Umgebung Autoreifen und Müllcontainer. Im Vorgarten des organisierten Neonazis Mike W. brannte ein Laubhaufen.

Um 14:10 setzen die Neonazis den Aufmarsch fort, über die Heinirch-von-Kleist Straße bis zur Rosa-Luxemburg Straße, wo sie vor dem Fitness-Center Atlantis eine zweite Kundgebung abhielten. Am Rande wurde versucht eine vermeintliche Antifaschistin anzugreifen. Nach Ende der Kundgebung bewegten der Aufzug sich weiter durch das Neubaugebiet und bog gegen 15:20 in die Luckenwalder Straße ein. Autonome errichteten zeitgleich auf der Aufmarschroute, Höhe Wiesen Straße, mehrere Materialbarrikaden.

Auf Höhe der städtischen Veranstaltung hielten die Neonazis die letzte Zwischenkungebung ab. Die OrganisatorInnen des sog. „Bürgerfestes“ überreichten derweil Blumen an die eingesetzten Polizeikräfte, „zum Dank für die enge Zusammenarbeit“ (Tagesspiegel, 4.10.2008). Währenddessen brannten in der näheren Umgebung Autoreifen und im Neubaugebiet ging ein mit Thor Steinar-Aufklebern verzierter VW-Bus in Flammen auf.

Der Aufmarsch bewegte sich zurück zum Bahnhof, wo die AnhängerInnen von NPD und „Freien Kräften“ bis 16:30 eine Endkundgebung abhielten. Während die auswärtigen Neonazis sich zu den öffentlichen Verkehrsmittel bzw. PKWs begaben, wurden ca. 30 lokale Neonazis von Gruppenwagen der Polizei bis zu ihren Haustüren eskortiert.

Fazit:
Auch wenn wir dieses Jahr den Aufmarsch nicht verhindern konnten, ist es erfreulich zu beobachten, dass es immer wieder gelungen ist, den Aufmarsch in seinem reibungslosen Ablauf zu stören.

Wir bedanken uns bei allen AntifaschistInnen, die versucht haben, sich den Neonazis effektiv entegegen zu stellen.

P.S. …und Grüße an alle daheim gebliebenen!

Bilder:
Neonazis sammeln sich am Bahnhof
AntifaschistInnen
Udo Pastörs auf Aufmarsch
Fuck Thor Steinar
Totalschaden







Kein Naziaufmarsch in Königs Wusterhausen!

15. August 2008

Für den 4. Oktober 2008 rufen NPD und die ,,Freien Kräfte KW“ unter dem Motto ,,Jugend braucht Perspektive – hier und jetzt!“ zu einer Demonstration in Königs Wusterhausen auf.

Hinter der Parole steht wieder einmal der Wunsch der Neonazis nach einem ,,Nationalen Jugendzentrum“, ein ,,Jugendzentrum“ natürlich nur für ,,Nationale“, sprich ,,Deutsche“. Ein „nationales Jugendzentrum“ forciert dabei den Ausschluss von Menschen, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen. Im Klartext geht es den Nazis um einen Raum zur ungestörten Agitation und Schulung von rechtsradikalem Nachwuchs.

Bereits im Oktober letzten Jahres marschierten 300 Neonazis mit der Forderung nach einem ,,Nationalen Jugendzentrum“ durch die 30.000 EinwohnerInnen Stadt. Ermöglicht wurde ihnen dies von einem Großaufgebot der Polizei, die mit 800 BeamtInnen ,,im Einsatz“ war, um den Neonazis in letzter Konsequenz die Straße frei zu prügeln. So wurden mehrere Sitzblockaden aufgelöst, sowie 79 GegendemonstratInnen am Rande antifaschistischer Gegenaktivitäten in Polizeigewahrsam genommen. Trotzdem kam es zu einer Reihe erfolgreicher Aktionen gegen TeilnehmerInnen des neonazistischen Aufmarschs, die auch die Polizei trotz all ihrer Bemühungen nicht verhindern konnte.

Dass die Neonazis grade in Königs Wusterhausen mit einer solchen Forderung auf die Straße gehen, kommt nicht von ungefähr. Die Geschichte rechtsradikaler Organisationen und Gewalttaten im Raum KW läßt sich bis in die 1990er Jahre zurückverfolgen und auch im Jahre 2008 ist der Neonazisumpf in Königs Wusterhausen keinesfalls ausgetrocknet.

So wurde auch in der ersten Jahreshälfte 2008 mehrfach versucht AntifaschistInnen und deren Veranstaltungen zu stören und anzugreifen. So zum Beispiel am 15. Mai, als die aus dem Umfeld der ,,Freien Kräfte KW“ stammende Debora Lück versuchte einen Antifaschisten durch das geöffnete Fenster seines Autos mit Reizgas zu besprühen oder am 10. April im nahegelegenen Zernsdorf, als eine Gruppe vermummter Neonazis mit Gaspistole und Signalmunition versuchte einen Antifaschisten auf seinem Grundstück zu attackieren.

Darüber hinaus pflegt die Szene intensive Kontakte zu Berliner und Brandenburger Neonazis. Es kommt regelmäßig zu gemeinsamen Aktionen mit AktivistInnen und Zusammenhängen aus Berlin, Teltow-Fläming, Lübben und Cottbus, die, wie im Mai 2008 bei einer kurzfristig mobilisierten Spontandemo von knapp 100 Neonazis aus besagten Regionen durch KW deutlich wurde, eng miteinander vernetzt sind.

Neben dem NPD Ortsverband, den personell eng mit ihm verbundenen sogenannten ,,Freien Kräften KW“, und einem nicht zu vernachlässigendem Potential an unorganisierten Neonazis, ist KW auch die Stadt der neonazistischen Modemarke ,,Thor Steinar“, deren Vertrieb im Ortsteil Zeesen angesiedelt ist. Darüber hinaus befindet sich in Bahnhofsnähe der auf die UrheberInnen der rechten Modemarke zurückgehende Naziladen ,,Explosiv“, in dem die Produktpalette von ,,Thor Steinar“ zu erwerben ist.

Grund genug, es nochmal zu versuchen: ,,Kein Naziaufmarsch in Königs Wusterhausen!“

Werdet aktiv, bildet Aktionsgruppen und legt los, um diesen Aufmarsch zum Desaster zu machen!

Achtet auf weitere Ankündigungen unter www.aakw.de.vu







Zuspitzung rechter Gewalt in Königs Wusterhausen

13. August 2008

Nachdem in der letzten Woche bereits der örtliche Jugendclub angegriffen wurde, kam es in Königs Wusterhausen am Montag erneut zu einem rechten Übergriff mit Beteiligung eines NPD-Kandidaten. Drei Personen, welche sich aktiv gegen Rechts engagieren, wurden in ihrem PKW von zwei stadtbekannten Nazis angegriffen. Hierbei attackierten die beiden Täter bei hellichtem Tag den PKW der Betroffenen mit Schlagstöcken, so dass ein enormer Sachschaden entstand und Verletzungen nur durch eine schnelle Flucht vermieden wurden. Pikanterweise tritt einer der beiden Täter für die NPD in Königs Wusterhausen auch bei den Kommunalwahlen an.

Jedoch sind Vorfälle dieser Art keinesfalls selten, nur stellt diesmal die Dreistigkeit der Täter eine neue Stufe der Eskalation dar. Eindeutiges Ziel ist es die Drohkolisse gegenüber antifaschistischem Engagement weiter zu verschärfen, gerade im Vorfeld der Kommunalwahlen im September. Auch der Angriff auf den örtlichen Jugendclub in der vergangenen Woche entspringt der selben Motivation. Hierbei warfen die Täter eine Rauchfarbbombe in das Gebäude, so dass enormer Sachschaden entstand. Der Stadtjugendring stellt einen der letzten Rückzugsräume für Jugendliche dar, welche sich gegen rechtes Gedankengut abgrenzen.

Die Pressesprecherin des antifaschistischen Bündnisses Maria Müller äußerte sich hierzu: „Die Vorfälle der vergangenen Tag bestätigen uns weiter darin, dass antifaschistisches Engagement dringend notwendig ist. Gerade weil einer der Täter auch für die NPD in Königs Wusterhausen kandidiert ist es für uns unerlässlich den Zuständen vor Ort den Kampf anzusagen.“ In der nächsten Zeit werden in Königs Wusterhausen zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der landesweiten Kampagne „Keine Stimme den Nazis“ stattfinden. Ziel ist es die Öffentlichkeit gegenüber rechtem Gedankengut zu sensibilisieren und den Einzug der NPD in den Stadtrat zu verhinden.

Antifaschistisches Bündnis Keine Schweigenden Provinzen







Erfolgreiche Soliparty

16. Juli 2008

Trotz der Schikane von staatlicher Seite konnte am 16. Juli unsere Soliparty erfolgreich durchgeführt werden. Die Polizei versuchte die Veranstaltung unter fadenscheiniger Begründung zu verbieten und übte Druck auf die geplante Örtlichkeit aus. So musste innerhalb kürzester Zeit ein anderer Ort gefunden werden. Unser Dank gilt den Personen, die dieses dann letztendlich ermöglichten. Offensichtlich ist es in Königs Wusterhausen nicht gerne gesehen wenn die unhaltbaren Zustände vor Ort thematisiert werden. Nachdem sich zum Abend hin dann auch der Dauerregen legte konnte die Party schließlich ungestört stattfinden. Es gab leckeres Essen vom Grill, zwei Live-Bands und hinterher auch noch Musik aus der Konserve.

Antifaschistisches Bündnis Keine Schweigenden Provinzen







Neuer Naziladen in KWh?

07. Juli 2008

Nachdem der Neonazi-Laden „Explosiv“ aus Königs Wusterhausen, offenbar in Vorbereitung einer bevorstehenden Schließung, seit dem 06.06.2008 einen Räumungsverkauf durchführt, steht die Eröffnung eines weiteren Naziladens anscheinend unmittelbar bevor.

So wurden AntifaschistInnen in der Bahnhofstraße keine 100 Meter vom „alten“ Thor-Steinar-Laden entfernt auf ein Ladengeschäft aufmerksam, in dem sich seit kurzem neben dem Schriftzug „Neueröffnung“ einige Exponate der Neonazi-Marke Thor Steinar befinden. Wer hinter dem Projekt steht, ist derzeit noch unklar. Lokale AntifaschistInnen beobachten diesen Zustand jedoch mit zunehmender Sorge, da zu erwarten ist, dass hier ein weiterer Anlaufpunkt für die rechtsradikale Szene im Entstehen ist.







Ostereiersuche der Nazis verboten

26. März 2008

Waßmannsdorf/ König Wusterhausen – Neonazis versuchten am 24.März 2008 eine Mahnwache in Königs Wusterhausen durchzuführen, nachdem ihre „Ostereiersuche“ in Waßmannsdorf verboten wurde Gestern, am 24. März 2008 sammelten sich gegen 19:00 ca. 20-30 Neonazis am S Bahnhof Königs Wusterhausen, um gegen das Verbot, eine Veranstaltung namens „Ostarafest“ in Waßmannsdorf durchzuführen, zu protestieren. Jedoch fasste die Polizei dies als eine Ersatzveranstaltung auf und unternahm den Versuch die ca. 30 Nazis wegzuschicken, nachdem dieser gescheitert ist, nahmen sie die Personalien von 20 der 30 Neonazis auf und erteilten ihnen Platzverweise. Etwa 15 der Übriggebliebenen Nazis stiegen 21:19 in die Regionalbahn in Richtung Berlin nach Rathenow.

Dieses „Ostereiersuchen“ der Nazis in Waßmannsdorf wurde von einem „ehemaligen Funktionär einer verbotenen Kameradschaft aus Berlin“ veranstaltet und wahrscheinlich auch längerfristig geplant.

Diese Vorkommnisse reihen sich ein in eine lange Liste brauner Aktivitäten rund um Königs Wusterhausen. Für kommenden Oktober haben Kameradschaftsaktivisten aus Berlin (Bethage) in Zusammenarbeit mit der Lokalen NPD unter Michael Thalheim bereits einen weiteren neofaschistischen Aufmarsch angemeldet. Schon im Oktober 2007 marschierten 300 Neonazis unter dem Motto „Jugend braucht Perspektive“ durch die Stadt.







Festgenommen worden? Anzeige bekommen?

07. Oktober 2007

Alle, die im Rahmen der Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch vom 6.10.2007 in Königs Wusterhausen (z.B. bei den Sitzblockaden) Ziel polizeilicher Maßnahmen wurden, sollten sich bitte umgehend beim Ermittlungsausschuss (EA) Berlin melden, um die weiteren rechtlichen Schritte zu prüfen.

Kontakt zum EA-Berlin
Gneisenaustr. 2a, Mehringhof (U-Bahnhof Mehringdamm)
10961 Berlin
Tel: 030 – 692 22 22
Sprechstunde: Dienstags von 20.00 bis 22:00 Uhr

Falls ihr in den nächsten Wochen bzgl. des 6.10. von einer Behörde (Ordnungsamt, Polizei…) Post (Vorladung, Bußgeldbescheid) bekommt, braucht ihr drauf vorerst nicht zu antworten, solltet euch aber spätestens jetzt mit dem EA-Berlin in Verbindung setzen, der euch AnwältInnen vermittelt und im weiteren Vorgehen berät. Um etwaige Widerspruchs-Fristen nicht zu versäumen und das Vorgehen aller Betroffener zu koordinieren, sollte dies möglichst bald geschehen.

Eingefahren sind einige – gemeint sind wir alle!








Naziaufmarsch in Königs Wusterhausen

03. Oktober 2007

Den Königs Wusterhausener Kreisverband der NPD gibt es nun schon seit einem halben Jahr. Seither ist die öffentliche Präsenz von Neonazis in der Region wieder stark angestiegen.

Sie führten im Stadtgebiet Königs Wusterhausen mehrere Mahnwachen und Spontandemonstrationen durch und halten weiterhin jeden ersten Freitag im Monat ihren „Nationalen Stammtisch“ ab.

Am 06.10.07 steht der vorläufige Höhepunkt ihrer Aktivitäten bevor. Die NPD-Königs Wusterhausen plant mit Unterstützung der „Freien Kräfte KW und Berlin“ auf zumarschieren. Sie mobilisieren deutschlandweit und Gerüchten zu Folge dürfen die KW´erInnen am Samstag unter anderem Udo Voigt begrüßen.

Auch gestern, am 01.10.07 haben die Neonazis in Königs Wusterhausen mobilisiert, um eine Infoveranstaltung der Stadt gegen die NPD zu stören. So versammelten sich ca. 80 Nazis mit zahlreichen Transparenten, Fahnen und Megaphon vor der Stadtverwaltung, um gegen die angebliche „Diskriminierung“ der rechtsradikalen Partei zu protestieren.

Dadurch gestört fühlen sich in Königs Wusterhausen nur die Wenigsten. Der Großteil der EinwohnerInnenschaft, fantasiert viel lieber von den „vielen kriminellen Ausländern“, die in KW ihr Unwesen treiben und hätte kein Problem mit einer NPD im Stadtparlament Königs Wusterhausens.

Doch nun ist es an der Zeit, in die Offensive zu gehen und die KW´er Zustände öffentlich zu machen! Darum findet bereits am kommenden Freitag, dem Vorabend des NPD-Aufmarsches in KW eine antifaschistische Demonstration statt.

Für den Samstag ist ab 10:00 auf dem Fontaneplatz eine zentrale Gegenkundgebung bürgerlicher/ antifaschistischer Gruppen angemeldet. Neben Redebeiträgen und ZeitzeugInnen uvm. gehören auch Auftrtitte der Bands Don´t Dance (Rock * KWh), Circle Kit (Hardcore * Berlin), Schlagzeiln (HipHop * Berlin), DAK (Punk * Zeuthen) und SanFran Zernsdorf (Hip Hop * Berlin) zum Programm.

Direct Action!
6. Oktober 2007 * Naziaufmarsch verhindern!
10 Uhr * Fontaneplatz: Kundgebung und dezentrale Aktionen

5. Oktober 2007 * Antifa-Demo
18 Uhr * Bahnhof Königs Wusterhausen







Kein Naziaufmarsch in Königs Wusterhausen!

07. September 2007

Für den 06.10.2007 plant der kürzlich gegründete NPD-Ortsverband Königs Wusterhausen in der 30.000 EinwohnerInnenstadt einen Aufmarsch unter dem Motto: „Jugend braucht Perspektive“.

Mit der Forderung nach einem „Nationalen Jugendzentrum“ versucht sich die rechtsradikale Partei einen sozialen Anstrich zu geben und wirbt vordringlich um junge AnhängerInnen.

Doch die brandenburgische Kleinstadt ist jetzt schon ein Brennpunkt rechter Aktivitäten: rechte Propaganda, Aufkleber und Sprühereien gehören ebenso zu Königs Wusterhausen, wie die omnipräsente Gefahr, abfotografiert, bedroht, verfolgt und angegriffen zu werden, für diejenigen, die nicht in das rechte Weltbild passen.

Diesem Zustand gilt es entegegen zu treten!

Aufruf und UnterstützerInnenliste lesen.
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