Jahresrüblick 2011 der Antifa Westhavelland

Eine antifaschistische Recherchegruppe hat eine Dokumentation zum Entwicklungsstand des (neo)nazistischen Milieus im westlichen Havelland sowie dessen Gesinnungsgenoss_innen in der Umgebung erarbeitet. Diese kann ab heute zunächst im Internet als PDF Dokument als Vorabversion bezogen werden. In den nächsten Tagen ist aber auch eine Veröffentlichung als Druckausgabe geplant. (mehr…)

Demonstration nach rassistischem Übergriff

Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun!

8. Januar, U-Bhf. Eberswalder Straße, Prenzlauer Berg: Der 23. jährige Hamid-Tahar A. wird von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal von ihnen zusammengeschlagen. Sie brechen Hamid das Nasenbein und fügen ihm einen gefährlichen Halswirbelriss zu – eine Vorstufe zum Genickbruch, wie später Ärzte bestätigen. Ein Mordversuch mitten im „Szene-Kiez“ ! (mehr…)

Stellungnahme des „Vorbereitungskreises für den 9. Oktober“

Keine Mobilisierung der Nazis für ihren Aufmarsch am 9. Oktober.
Abmeldung des Aufmarsches bei den Behörden.
Linke Aktionen um dem 9. Oktober statt Demonstration und Blockaden.

Jetzt sowieso – Offensiv linke Perspektiven darstellen und stärken!
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Naziaufmarsch blockieren! Bundeswehr auflösen! Kapitalismus abschaffen!

Aufruf zur Antifaschistisch-Antimilitaristischen Demonstration am 9. Oktober in Königs Wusterhausen!

Es ist wieder soweit….Auch für den 9. Oktober 2010 ist ein Aufmarsch neofaschistischer Gruppen in Königs Wusterhausen angemeldet worden. In den letzten Jahren konnte der Aufmarsch von so genannten freien Kameradschaften und/oder NPD immer wieder durchgeführt werden. Dieses Mal jedoch nicht!
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Create Utopia!

Am 12. Juni 2010 wollen wir, zusammen mit euch, für eine andere Organisation der Stadt, für mehr Selbstbestimmung, schlichtweg für eine andere Gesellschaft auf die Straße gehen. Dabei wollen wir nicht bei Forderungen nach bezahlbaren Mieten, einer sozialeren Stadtpolitik oder sonstiger staatlicher Maßnahmen stehen bleiben, sondern für unsere Vorstellungen eines schönen Lebens demonstrieren – Für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund von Ungleichheiten wie z.B.: Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Identität. Für einen Alltag, in dem Hierarchien und Konkurrenz nicht existieren, sondern Emanzipation und Solidarität gegenwärtig sind. Uns ist bewusst, dass das nicht von Heute auf Morgen geschehen kann, sondern ein Prozess ist, aber je öfter wir mit unseren Ideen in die Öffentlichkeit gehen, sei es durch Texte, Aktionen oder eben durch Demonstrationen, umso wahrscheinlicher wird eines schönen Tages die Einlösung dieser Utopie. Wann und wie die Überwindung der gegenwärtig herrschenden Verhältnisse stattfindet, wissen wir nicht, aber wir wünschen uns, dass sie zugunsten einer emanzipatorischen, solidarischen Gesellschaft überwunden werden.
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Material: Selbstdruck Flyer // Banner



Freiraumdemo:
12. Juni 2010, 16:00 Uhr
Brücke am Kottbusser Damm Ecke Maybachufer,
zwischen U8 Kottbusser Tor und U8 Schönleinstrasse

Niemand ist vergessen!

Gedenkdemo anlässlich des 10. Todestages von Dieter Eich

Am 25.Mai 2000 ermordeten vier jugendliche Neonazis Dieter Eich in seiner Wohnung im Berliner Stadtteil Pankow-Buch. Vor Gericht gaben sie später an, sie hätten den 60-jährigen Sozialhilfeempfänger umgebracht, weil sie einen „Assi klatschen“ wollten.
Zehn Jahre nach diesem Mord soll mit einer Gedenkdemonstration und weiteren Veranstaltungen sowohl die Erinnerung an die Tat wach gehalten werden, als auch die gesellschaftlichen Hintergründe aufgezeigt werden, die diese Tat erst ermöglichten.
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23. Mai 2010, Berlin
Demo: 14.00 Uhr, S-Bhf. Buch
Konzert: 19.30 Uhr, Bunte Kuh, Bernkasteler Str. 78 Berlin
Live: Kurzer Prozess, Blockwart, Holger Burner, Boykott, Wasted Youth

25.Mai 2010, Berlin

Gedenken am Wohnhaus von Dieter Eich
Treffpunkt: 17.30 Uhr, S-Bhf. Buch
Kranzniederlegung: 18.00 Uhr, Walter-Friedrich-Straße 52

aakw.de.vu

Frühling in Browntown

Nach einer längeren Ruhephase der Neonaziszene in Königs Wusterhausen, gab es in den letzten Wochen wieder vermehrte neonazistische Aktivitäten.
So kam es besonders an den Wochenenden zu häufigen Sprüh-und Klebeaktionen, wie z.B. in der Nacht vom 06.03.- 07.03.2010 als im ganzen Stadtgebiet ca. 37 Hakenkreuze geschmiert wurden.
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Kein Vergeben, Kein vergessen!

Kein Frieden mit dem Polizei- und Überwachungsstaat

Vor 20 Jahren wurde Conny von der Polizei in den Tod gejagt. Ende der 1980er Jahre entstand in Südniedersachsen ein vielseitiges Netzwerk der extremen Rechten, das den Nähr-boden für militante Neonazis bot. Die anwachsenden Übergriffe von Faschist_innen führten in Göttingen spätestens 1989 zu einem Ausbau der antifaschistischen Selbsthilfe. Neben inhaltlicher Arbeit in Form von Information und Aufklärung wurde den Faschist_innen auf der Straße entgegengetreten, denn die Bullen gingen kaum gegen faschistische Übergriffe vor, sondern verharmlosten sie als Streitigkeiten rivalisierender Jugendgruppen.
weitere Infos

Naziaufmarsch fällt in KW aus und wird nach Berlin verlegt!!!

Der Naziaufmarsch fällt in Königs Wusterhausen aus.
Der Grund für die spontane Absage ist, dass die FK-KWH und der NW-Berlin eine Demo, für den noch immer im Koma liegenden Nazi Enrico, in Berlin machen wollen.

Der Treffpunkt der Nazis ist um 12 Uhr Alexanderplatz vor dem Haupteingang des Fernsehturmes!
Nach Angaben der Nazis wollen sie um jeden Preis durch Friedrichshain laufen.

Infotelefon: 0162 – 37 44 514
EA-Berlin: 030/69 22 222

Egal ob Königs Wusterhausen oder Berlin, Naziaufmärsche verhindern.

10.10.09 Naziaufmarsch verhindern!

Zum vierten mal Infolge wollen Alt-und Neonazis durch die Strassen von Königs Wusterhausen marschieren. Am 10.10.2009 laden die Freien Kräfte Königs Wusterhausen (FK-KWH) zu einer Demonstration „Jugend braucht Perspektive“ ein.

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